Ein ganz persönlicher Erlebnisbericht über
43 Europäische Jugendwochen

Hartmut Reiße (Festschrift zur 50. Eurowoche 2006)


Wenn man seit 1961 an 43 von 50 Europäischen Jugendwochen teilgenommen hat gehört der Ludwigstein oder die Euro-Woche zum Jahresablauf im Leben dazu wie das Frühjahr oder der Winter. Wenn es wärmer wird und der Sommer kommt wartet man auf diese Woche, die einem so viel geboten hat oder noch bietet, bei der man so viele sympathische junge und ältere Menschen aus allen Teilen Europas über die Jahre hin kennen gelernt hat, mit Sorgen und Nöten der Gleichaltrigen aus Ost und West, aus Nord und Süd vertraut gemacht wurde oder bei der man sich ganz banal als junger Mensch auch einmal in eine junge Blonde, eine Schwarze oder eine Brünette aus Polen, aus Frankreich oder aus dem ehemaligen Jugoslawien verliebt hat.

Was macht diese Europäische Jugendwoche auf der Burg Ludwigstein im Werratal nahe der hessischen Kleinstädte Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf so aus, dass sie junge Menschen seit über 50 Jahren anzieht, um eine Woche miteinander zu tanzen, zu basteln, zu musizieren und nicht zu vergessen, sehr intensiv miteinander zu sprechen oder besser zu diskutieren?

Ich möchte versuchen, durch einige Beispiele zu belegen, wie unterschiedlich die Motive waren und immer noch sind, zur Eurowoche zum Ludwigstein zu reisen, um sich eine Woche unter teilweise erschwerten Bedingungen mit jungen Menschen aus anderen Länder zu treffen.

Die Gründerin, Hella Heynmöller, als junge Frau sehr stark durch die Ausbildung und die Politik der Nationalsozialisten vor und im 2.Weltkrieg geprägt, hatte das große Glück, 1951 zu einem Treffen Europäischer Jugend in Fritzlar (Nordhessen) eingeladen zu werden. Diese erste friedliche Begegnung mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern hat sie so beeindruckt, dass sie daran ging, ein Konzept für eine eigene europäische Begegnung zu entwickeln.

In der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e.V. fand sie Mitstreiter für ihre Idee; außerdem kam ihr der Ludwigstein selbst direkt an der Grenze zwischen der noch jungen Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik als idealer Standort für eine solche Begegnung vor.

Sie verstand es auch schnell, Jugendorganisationen in Österreich, in Frankreich und Schweden für ihre Idee zu begeistern. Die Mutter des bekannten deutschen-französischen Journalisten Alfred Grosser, die mit ihren Kindern aufgrund ihres Glaubens Deutschland in der Nazi-Herrschaft verlassen mussten, Landesjugendreferent Fritz Frank aus der Steiermark sowie Rolf Leander, der spätere CIOFF-Delegierte Schwedens, waren ihr bei den ersten Treffen auf der Burg sehr behilflich.

Von Beginn an hatte Hella Heynmöller auch das große Glück, dass solche europäische Treffen von der Bundesregierung und der hessischen Landesregierung voll finanziert wurden. Den ersten Rückschlag gab es allerdings zum ersten Mal im Jahr 1960, in dem die Europäische Jugendwoche zum ersten Mal aus finanziellen Gründen abgesagt werden musste.

Dieses Jahr war allerdings dann auch das Jahr, in dem ich zum ersten Mal die Arbeit von Hella Heynmöller als kleiner Junge (knapp 12 Jahre alt) kennen lernte. Dieses Jahr nutzte sie nämlich, um eine Gruppe in Marseille zu besuchen, die 1961 zum Ludwigstein kommen sollte.

Für mich war diese Reise ein unvergessliches Erlebnis. Zum ersten Mal lernte ich gleichaltrige Menschen aus einem anderen Land kennen. Obwohl ich mit ihnen kaum unterhalten konnte (ein Jahr Englisch-Unterricht reichte nicht aus) stellte ich fest, dass diese Begegnung im Ausland etwas Besonderes war. Nach diesem Aufenthalt im Süden Frankreichs war für mich klar, die nächste Europäische Jugendwoche, die von Hella Heynmöller organisiert wird, findet nicht ohne mich statt.

So kam ich im Sommer 1961 zum ersten Mal zur Burg Ludwigstein, um die Atmosphäre der Europäischen Jugendwoche zu schnuppern. Um es kurz zu machen, es war eine wunderbare Woche mit jungen Menschen aus Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Schweden. Obwohl noch jung an Jahren war ich von der Idee Hella Heynmöllers angesteckt und ich benötigte eine lange Zeit, um mich danach wieder in das "normale" Leben in der heimischen Umgebung zu gewöhnen.

Die Begegnungen von 1961 bis 1966 waren aber geprägt von der Zeit des "Kalten Krieges" in Europa. Die Berliner Mauer wurde errichtet, der Grenzzaun gegenüber Burg Ludwigstein wurde immer undurchlässiger. Und eine Fahrt direkt an die Grenzanlagen war Pflicht für die Teilnehmer der Europäischen Jugendwochen. Auf mit Sitzbänken umgerüsteten LKWs des Bundesgrenzschutzes wurden wir alle nach Lindewerra oder Wahlhausen gefahren, um diese mitten in Deutschland unmenschliche Grenze kennenzulernen.

Die Europäische Jugendwoche auf dem Ludwigstein wurde von nun an aber auch zum Gradmesser für kleine oder größere Veränderungen in der europäischen Politik. 1962 kam zum ersten Mal eine Gruppe (France Marolt aus Ljubljana) aus dem damaligen Jugoslawien zur Euro-Woche. Das war schon etwas Besonderes zu diesem frühen Zeitpunkt. Die Gruppe war auf der Rückreise von Dänemark in ihre Heimat. Allerdings kamen sie zwei Tage verspätet an. Für die damaligen Organisatoren mit Hella Heynmöller an der Spitze ein Skandal; die Gruppenleitung gab ohne zu zögern nämlich zu, einen ausgiebigen Reeperbahn-Bummel in Hamburg gemacht zu haben. Ab sofort war sicher, dass diese Gruppe von Hella Heynmöller nicht noch einmal eingeladen wurde.

Auch der tschechische Frühling hatte positive Auswirkungen auf die Euro-Wochen. Von 1966 bis 1968 kamen Gruppen aus unserem Nachbarland zum Ludwigstein, um gemeinsam mit uns zu tanzen und zu musizieren aber besonders wichtig, auch mit uns zu diskutieren. Dann der große Rückschlag: am 21.August 1968 der Einmarsch der Armeen des Warschauer Paktes in Prag. Der Prozess des Sozialismus mit menschlichem Antlitz war zu Ende. Dieses Ereignis hat Hella Heynmöller und mich sehr betroffen gemacht, denn wir waren noch kurz vorher in Prag gewesen und hatten die Stadt an der Moldau erst am 19.August 1968 verlassen und die Heimreise angetreten. 1969 kam für viele Jahre zum letzten Mal eine Gruppe aus der Tschechoslowakei zum Ludwigstein. Die Politik hatte der Verständigung einen Riegel vorgeschoben.

1963 kam es zur ersten Begegnung mit Fritz Lenz, der zum damaligen Zeitpunkt Jugendpfleger im noch selbständigen Kreis Witzenhausen war. Er zeigte großes Interesse an der Europäischen Jugendwoche und engagierte sich zuerst als AG-Leiter Volkstanz und nahm schließlich 1965 und 1966 mit einer von ihm geleiteten Gruppe teil, deren Mitglieder aus Witzenhausen und Borken kamen. Das überaus große Engagement von Fritz Lenz für die Europäische Jugendwoche ist bereits an anderer Stelle hervorgehoben worden; doch darf es auch anlässlich der 50. Jubiläumsveranstaltung nicht unerwähnt bleiben. Er war der Ideengeber für sehr viele Vereinsaktivitäten, wozu auch Gründung der vereinseigenen Tanzgruppe Anfang der 90er Jahre im letzten Jahrhundert gehört, die mit großem Erfolg nicht nur die Europäische Jugendwoche sondern auch die Burg Ludwigstein selbst bei vielen Auftritten im In- und Ausland hervorragend repräsentiert hat.

Nachdem es aufgrund der Politik Titos gegenüber den Ländern Westeuropas zu vielen Gruppenbegegnungen mit Folklore-Ensembles aus dem damaligen Jugoslawien gekommen war, gelang es Hella Heynmöller 1970 zum ersten Mal, eine polnische Gruppe im Rahmen der Europäischen Jugendwoche auf Burg Ludwigstein begrüßen zu können. Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass dieser Kontakt nie entstanden wäre, hätte sich nicht der ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter, Boleslaw Bodys, bei den polnischen Behörden für die Teilnahme der Folklore-Gruppe aus Lublin eingesetzt.

Dieser erste Kontakt mit den polnischen Gästen und eine Gegenbesuch in Lublin, an dem neben mir auch Hella Heynmöller, Heinz Limmeroth und Günther Chlolibois aus dem Schwalm-Eder-Kreis teilnahmen, hatte großen Einfluss auf mein persönliches Engagement für die deutsch - polnische Aussöhnung.

Da ich seit 1970 neben Hella Heynmöller in der Organisation der Europäischen Jugendwoche mitarbeiten durfte, hatte ich die Möglichkeit zu erreichen, dass in den Folgejahren viele polnische Gruppen (z.B. aus Krakau, aus Lublin, aus Koscierzyna) zum Ludwigstein kamen.

Jacek Dutka, Sänger der polnischen Folklore-Gruppe "Slowianki", der 1972 zum ersten Mal zum Ludwigstein kam, war von der Idee und Veranstaltung so begeistert, dass er sich später nach seinem Umzug nach Deutschland unserem Verein anschloß. Es ist sicher beispielhaft, dass heute seine gesamte Familie aktiv im Arbeitskreis mitarbeitet.

Ergänzt wurden die deutsch-polnischen Begegnungen auf dem Ludwigstein durch Besuche in Cölbe im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Gemeinsam mit Boleslaw Bodys habe ich mich sehr gefreut, dass unsere Zusammenarbeit, die ihre Wurzeln in den Begegnungen auf dem Ludwigstein hatten, 1991 zur kommunalen Partnerschaft zwischen der Gemeinde Cölbe (Landkreis Marburg-Biedenkopf) und der Stadt und Gemeinde Koscierzyna in Nordpolen führte. Diese wurde später durch weiter Gemeindepartnerschaften ergänzt.

Der polnische Staat hat 2003 die gemeinsame Versöhnungsarbeit von Boleslaw Bodys und mir durch die Verleihung des Verdienstkreuzes der Republik Polen gewürdigt.

Durch die Europäische Jugendwoche haben sich aber nicht nur Partnerschaften nach Polen entwickelt. Die Freundinnen und Freunde der Hans-von-der-Au-Trachtengruppe aus Erbach/Odenwald haben auf Burg Ludwigstein Freundschaft mit der Folklore-Gruppe aus Jicin (damalige Tschechoslowakei) geschlossen. Es schlossen sich zahlreiche weitere Begegnungen in Erbach und Jicin an, die schließlich über die Folklore hinaus zur Städtepartnerschaft der beiden Gebietskörperschaften Erbach und Jicin führte.

Es war sicher etwas Außergewöhnliches, dass es gerade an der Nahtstelle zwischen den beiden politischen Blöcken in Europa zu diesen versöhnlichen Begegnungen zwischen jungen Menschen aus beiden Teilen kam. Und ich bin froh aber auch stolz, daran beteiligt gewesen zu sein. Darüber hinaus soll man aber nicht die Freundschaften zu jungen Menschen der anderen Länder vergessen, die bereits über Jahrzehnte bestehen. Dazu gehört sicher auch die Freundschaft zu den Freundinnen und Freunden aus Varkaus (Finnland), die 1962 zum ersten Mal auf dem Ludwigstein waren. Bis 1978 gehörte diese Gruppe um die Familie Virkki zu den Stammgästen aus Nordeuropa der Europäischen Jugendwoche. Nachdem der Kontakt dann über Jahrzehnte nicht existierte, war es schließlich die Internetpräsentation unseres Vereins, die zu einer Wiederaufnahme des Kontakts geführt hat.

Ich muss aber auch die sehr guten Kontakte nach Frankreich erwähnen, die ebenfalls seit Jahrzehnten bestehen. Dabei sind besonders die Gruppen aus Marseille und aus Toulouse zu erwähnen. Jean-Louis Cabenel, der Gründungspräsident der Gruppe aus L'Union, wird 2006 als Teilnehmer der einzige ausländische Gast sein, der an der 10., der 20., der 30., der 40. dabei war und nun auch an der 50. Europäischen Jugendwoche teilnimmt.

Die Teilnahme der ungarndeutschen Gruppen an den Veranstaltungen auf dem Ludwigstein führten schließlich zu mehren persönlichen Beziehungen, die auch zu ungarn-deutschen Eheschließungen geführt haben. Diese normalen persönlichen Kontakte junger Menschen führten auch zu deutsch-portugiesischen sowie deutsch-belgischen Trauungen.

Die politischen Veränderungen in Europa 1989 und 1990 hatten natürlich auch Auswirkungen auf die Europäische Jugendwoche. Durch die Vermittlung von Günther Frantz nahm im Sommer 1990 zum ersten und einzigen Mal (ab 03.10.1990 gab es die DDR nicht mehr) eine Folklore-Gruppe aus der DDR an der Europäischen Jugendwoche teil; die Vogteier Trachtengruppe aus Oberdorla. Ehemaliger Mitglieder dieser Gruppe gehören heute u.a. zu den Aktivposten in unserem Verein.

Seit 1990 kamen nun Gruppen aus Ländern zum Ludwigstein, die so bis Ende 1989 noch nicht existierten: wir konnten Gruppen aus Mazedonien, Kroatien, Tschechien, der Ukraine, Weißrußland und aus Lettland begrüßen. Auch zu diesen Gruppen enstanden teilweise sehr intensive persönliche Kontakte, die u.a. zu einer deutsch-lettischen Ehe führten.


Heute spielt der Arbeitskreis Europäische Jugendwochen e.V. auch für die Stiftung Jugendburg Ludwigstein sowie die Vereinigung Jugendburg Ludwigstein eine bedeutende Rolle.

Aber es gab auch den Zeitpunkt, an dem nicht sicher war, ob es diese für die europäische Verständigung so wichtige und bedeutende Veranstaltung überhaupt noch geben wird; der Herbst 1980 war ein wichtiger Zeitpunkt für die künftige Entwicklung.

Von 1953 bis 1980 wurde die Europäische Jugendwoche von Hella Heynmöller als Beauftragte der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e.V. organisiert. Fritz Lenz und ich standen ihr dabei für unterschiedliche Aufgabengebiete zur Seite. Nach der Jubiläumsveranstaltung "25.Europäische Jugendwoche" im Jahr 1980 teilte uns der Vorstand der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein e.V. mit, dass diese Art von Veranstaltung nicht mehr "in die Zeit" passen würde und das Konzept veraltet sei. Außerdem sei die Finanzierung unsicher und die Vereinigung könne das finanzielle Risiko nicht tragen.

Dies war für uns alle, die wir an der Europäischen Jugendwoche hingen, eine große Enttäuschung. Aber wir hatten auch sehr gute Freunde und Unterstützer, die uns halfen das Problem durch Eigeninitiative zu lösen. Der Mitglieder des damaligen Vorstandes der Stiftung Jugendburg Ludwigstein und des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, Peter Loges und Rolf Bühnemann, Wolfgang Müller vom Ring Junger Bünde und die Herbergseltern Günther und Elfi Frantz unterstützten unsere Arbeit und ermutigten uns, einen Verein mit dem Zweck zu gründen, die europäische Jugendwochen auf Burg Ludwigstein durchzuführen.

Wir fanden schließlich auch die notwendigen sieben Mitglieder, die im September 1981 im nordhessischen Gudensberg den Arbeitskreis Europäische Jugendwochen e.V. gründeten. Bei der Verabschiedung der Satzung wurden in den Gründungsvorstand gewählt: Hella Heynmöller, Hartmut Reiße, Heinz-Wilhelm Wilke, Fred Möller, Rose Hilgenberg-Uhlmann und Margret Deis. Im Dezember 1981 fand dann auf der Burg Ludwistein die erste ordentliche Mitgliederversammlung mit bereits 20 Mitgliedern statt und es wurde der erste komplette Vorstand gewählt: Vorsitzende: Hella Heynmöller; stellvertretender Vorsitzender: Hartmut Reiße; Schriftführerin: Wiltrud Klonk; Kassenwartin: Rose Hilgenberg-Uhlmann; Beisitzer: Fritz Lenz, Margret Deis und Ward de Beer.

Auf Anregung von Fritz Lenz und Heinz-Wilhelm Wilke wurde 1983 der erste Ostermarkt auf Burg Ludwigstein durchgeführt Gemeinsam mit der Veranstaltung ADVENT AUF DER BURG (ab 1985) hatte der neue Verein nun zusätzliche eigene Einnahmen zur Deckung der Kosten der Europäischen Jugendwochen.

Durch die Teilnahme der Trachtengruppe aus Oberrosphe 1984 konnte eine weitere Persönlichkeit für den Arbeitskreis gewonnen werden, die bis zu ihrem viel zu frühen Tod 1994 den Vereinsarbeit sehr intensiv mit gestaltet hat: Renate Vigelahn. Bereits 1993 war Fritz Lenz nach sehr schwerer Krankheit von uns gegangen.

Durch die Gründung der vereinseigenen Tanzgruppe 1990, die auch 1991 zu ersten Mal als deutsche Gruppe während der Europäischen Jugendwoche auftrat, konnten viele neue vor allen Dingen junge Mitglieder für den Verein gewonnen werden.

Der Verein, der seit 2002 nun von einem neuen jüngeren Vorstand geleitet wird, hat eine große Aufgabe vor sich. Er soll aber, ich bin sicher, er will das auch, die große Aufgabe der europäischen Verständigung fortsetzen. Denn wir sind noch lange nicht am Ziel. Die Abstimmungsergebnisse zur Europäischen Verfassung in Frankreich und den Niederlanden haben gezeigt, dass noch viel Überzeugungsarbeit für das gemeinsame Europa geleistet werden muss. Die skeptischen Anmerkungen zu dem Europa der jetzt 25 Staaten zeigen, dass die neuen Mitgliedsländer bei den Menschen noch ankommen müssen.

Die Europäische Jugendwoche auf Burg Ludwigstein war immer ein kleiner Motor für die Europäische Einigung. Da alle, die jetzt Verantwortung im Arbeitskreis Europäische Jugendwochen e.V. von jungen Jahren an haben, mit dieser Arbeit der Verständigung aufgewachsen sind, bin ich sicher, dass dieses Vereinsziel weiterhin oberste Priorität bei denen hat, die jetzt an verantwortlicher Stelle im Verein sind.

Als Ehrenvorsitzender freue ich mich darauf, gemeinsam mit jungen Europäern die 50. Jubiläumswoche feiern zu können.