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+++EUROWOCHE ARCHIVES: PRESS+++


Press Reports 2001 - 2003


  • "45. Europäische Jugendwoche auf Burg Ludwigstein"
    ballett forum (ballett kassel e.V.) 2001


  • "Eine Besenfrau und fliegende Röcke"
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine      July 30th, 2001


  • "Röcke flogen und Westen flatterten"
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine     July 31th, 2001


  • "Krippen in allen Variationen beim "Advent auf der Burg"
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine SonntagsZeit      December 9th, 2001


  • "Süßbier für die Hausgeister"
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine     December 10th, 2001


  • "Von Heuhasen und Emu-Eiern"
    Hessisch-Niedersächsische Allgemeine     February 25th, 2002


  • 50 YEARS EUROWOCHE 2003:
  • EASTER FAIR 2003:



















  • 45. EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE AUF BURG LUDWIGSTEIN.

    Zum 45.Mal trafen sich junge Menschen unterschiedlicher Nationalität zur Europäischen Jugendwoche auf Burg Ludwigstein. Viel hat sich seit dem 1. Treffen dieser Art zu Beginn der 50er Jahre hier geändert, letztlich zum Guten, wie wir - traurigen aktuellen Erfahrungen hier und da zum Trotz - sagen dürfen. Die Überwindung äußerer und innerer Grenzen - das ist das Erlebnis, dessen wir, alt und jung, in diesen Jahren erleben durften. Daraus erwächst uns die Aufgabe und Verpflichtung für die Zukunft: Frieden und Freiheit sind nicht umsonst zu haben, man muss in sie investieren.

    Die Europäische Jugendwoche leistet daher einen gar nicht hoch genug zu schätzenden Beitrag zur Völker-Verständigung in Europa und dient damit dem Frieden.
    Vor allem sollte hervorgehoben werden, dass hier jeder ehrenamtlich arbeitet, aus der Idee heraus, Menschen aus verschiedenen Ländern bei Musik und Tanz zusammenzubringen, ohne einen Pfennig dafür zu bekommen!

    "Man kennt nur die Dinge, die man zähmt", sagt der Fuchs zum kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry. "Aber die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen, sie kaufen alles fertig in den Geschäften. Da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!" Begegnungen gerade zwischen jungen Menschen öffnen die "Herzensaugen" und verhindern damit Feindschaften. Und nichts ist wichtiger in einem vereinten Europa, als Verständnis füreinander zu haben und so Freundschaften zu schließen.

    Dass die Burg Ludwigstein Gastgeberin für diese Jugendwochen sein kann, war durchaus nicht immer ohne Probleme. Die jährliche Finanzierung der Veranstaltung musste immer wieder neu gesichert werden. Hier soll der Ausdauer von Hella Heynmöller gedacht werden, die nicht müde wurde, ihre ganze Kraft dafür einzusetzen.

    Als dann 1980/81 Spannungen auftauchten zwischen dem Veranstalter, der Vereinigung Burg Ludwigstein und den Organisatoren, schien das Ende der Euro-Wochen gekommen. Doch der "Geist" der Europa-Wochen war so stark, dass sich in aller Eile Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden, die einen Verein gründeten, um diese einmalige Veranstaltung der europäischen Verständigung fortzuführen. Heute sind viele Menschen aus ganz Europa Mitglied in dem Arbeitskreis und sie werden (ehrenamtlich!)dafür sorgen, dass es auch in Zukunft diese Wochen auf dem Ludwigstein geben wird. Gerade Burg Ludwigstein ist doch ein hervorragendes Beispiel von Miteinander über die Grenzen hinweg, das sich auch schon vor der Wende und der EU soviel Durchlässigkeit und Gemeinschaft eröffnete, das Jugend zusammenführte ohne Schranken und so kam es zu den ersten Begegnungen mit Gästen aus Osteuropa, vor allem aus der damaligen Tschechoslowakei und aus Polen.

    Sybille Gath

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    BARBARA FISCHER ERZÄHLT ÜBER IHR MITWIRKEN AUF DER "BURG"

    Meine 1. Begegnung mit Hella Heynmöller, der Gründerin, war am 4.8.1974, als sie meine Ballettgruppen für eine Sondervorstellung nach Burg Ludwigstein verpflichtete. Sie erzählte mir anschließend viel von der Europäischen Jugendwoche und lud mich ein, mir alles anzusehen. Ich wurde neugierig und war anschließend begeistert von ihrer Idee der Völkerverständigung. Ja, und dann kam Hella erneut auf mich zu und bat mich, während der Eurowoche einen Stepp-Kurs zu leiten. Steppen ohne Spezialschuhe? Nur so? Und das in nur 5 Tagen? Aber Hellas unnachahmliche Überredungskunst überzeugte mich, und ich sagte zu.

    Mit Freude erkannte ich, dass es richtig war, dieses Angebot anzunehmen, denn die Begeisterung und das Engagement der europäischen Jugend hat sich in all den Jahren nicht geändert. Ich erlebte und erlebe auch heute noch mit den jungen Menschen so viel positive Dinge, die ich nicht mehr missen möchte. Dazu die herrliche Lage von Burg Ludwigstein, der richtige Ort als Begegnungsstätte der europäischen Jugend. Da werden Kontakte geknüpft (es gab sogar Hochzeiten), die mit gegenseitigen Besuchen weitergeführt werden und oft ein Leben lang halten.

    Seit 25 Jahren bin ich nun dabei, und ich möchte allen wünschen, dass es für die nächsten Jahre weiterhin möglich ist, diese Form der Völkerverständigung zu erhalten und zu vertiefen.

    Barbara Fischer, Kassel


    Arbeitsgemeinschaften:

    Europäische Gesprächsrunde, Stepp- und Musical-Dance, Volkstanz, Chor, Orchester, Weben, Puppenbasteln, Jonglieren -all das wird organisiert und veranstaltet von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die zum Teil ihren Urlaub bzw. Ferien dafür opfern!

    Ins Leben gerufen wurde dies alles von Frau Hella Heynmöller, einer Lehrerin aus Gudensberg, und nach ihrem Tod hat ihr Neffe, Hartmut Reiße, den Vorsitz des Vereins übernommen.

    Um es zu ermöglichen, dass auch in den kommenden Jahren diese Europäische Jugendwoche stattfinden kann, veranstaltet der Verein einen Ostermarkt und einen Adventsmarkt am 8.und 9.Dezember 2001. Sie werden dort landestypische Geschenke, alles in Handarbeit gefertigt, finden, sie können eine märchenhafte Stimmung in Weihnachts-Atmosphäre genießen, vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere an seine Kinderzeit, als alles noch ein märchenhaftes Weihnachten gewesen ist!
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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    EIN TAG AUF BURG LUDWIGSTEIN - INTERNATIONALE JUGENDWOCHE
    VOLKSTÄNZE AUS MAZEDONIEN, FRANKREICH, POLEN UND DEUTSCHLAND


    Wir danken Frau Barbara Fischer, die uns auf ihre Einladung hin bei der Internationalen Jugendwoche auf der Burg mit allen Aktivitäten, ihren Leitern/innen bekannt machte, so dass wir uns ein umfassendes Bild machten.

    Da gibt es z.B. Basteln von Handpuppen ("Ich nähe alles selbst, die Kinder dürfen dann ihre Puppe mitnehmen", erklärte uns die Puppenmutter.) Jeder kleine Stoffrest, Gardinen, alte Kostüme (von Barbara Fischer gespendet), Reste von Strickgarn etc. werden ausgenutzt.
    Dann gibt es im nächsten Raum Weben, mit den einfachsten Mitteln, ohne großartige Webstühle, in vielen Arten auch für Kinder (die jüngste zählt gerade mal fünf Jahre), man kann sich Broschen, Lesezeichen, aber auch größere Webestreifen anfertigen.
    Interessant ist auch das Basteln bzw. Schleifen von vorgefertigten Bumerangs, "damit die Jugend heute mal wieder Gefühl in die Finger bekommt", meinte der nette Mann, der jeden anlernt.
    Auch Malen können die Jugendlichen, und hier gibt es echte Kunstwerke zu sehen, die mit 5 verschiedenen Techniken, vom Bleistiftzeichnen über Aquarell, Fingerfarben bis zur Acryl-Farbe gehen. Stolz der "Malklasse": Ein einige qm großes Bild, an dem alle mitarbeiten.

    Die Musik-Workshops sind besonders beliebt: Chorsingen aus verschiedenen Nationen. "Ich nehme am liebsten Pop-Lieder,die mögen alle!" erklärte uns der Chorleiter oder auch ein Orchester mit vielen Schifferklavieren, einer Geige, Bläsern und Blockflöte. Die Melodie ist auch den meisten bekannt: "Miss Marple", und hier werden auch Notenblätter benutzt, die beim Chor nicht vorkommen.

    Wir haben uns besonders lange beim "Musical-Tanz" aufgehalten, den Barbara Fischer choreographiert hat. Eine große Gruppe, alle mit Begeisterung bei der Sache, und hier merkt man: Hier ist die Leiterin in ihrem Element! Vehement tanzt sie vor, bringt Leben in die einzelnen Figuren, die eine Geschichte aus "Anatevka" erzählen.

    Am letzten Tag dürfen alle zeigen, was sie gelernt haben, die große Bühne im Freien bietet eine gute Kulisse. (Übrigens besitzt die Burg Ludwigstein nicht nur Zimmer und Säle in jeder Größe, auch ein Innen-Schwimmbad ist vorhanden!)

    Nachmittags zeigten die Gruppen ihre Nationaltänze, der Innenhof war mit den polnischen Nationalfarben malerisch geschmückt, in den Ecken stapeln sich Strohballen, Ährengarben, Milchkannen etc., und mit Livemusik tanzte die polnische Gruppe einen leidenschaftlichen Reigen, gefolgt von einem bayrischen Ländler und französischem Tanz, der spanische Anklänge zeigte.

    Für die Gruppe aus Mazedonien war der Innenhof zu klein, im Kostüm der griechischen Evzonen (mit Faltenröcken) brachten die männlichen Tänzer mit atemberaubenden Schritten und hohen Sprüngen das Publikum zu brausendem Beifall, die Mädchen mit schnellen Schritten, grazil und anmutig ernteten gleichfalls Bravo-Rufe. Der Gegensatz zwischen den einzelnen Tänzen konnte nicht größer sein, jeder auf seine Art schön! "Aber wir wollen nicht nur tanzen und singen, die Politik darf nicht zu kurz kommen!" erklärte mir ein Teilnehmer der "Politischen Runde". "Wenn man hier mit den Einzelnen spricht, erfährt man "aus dem Volk" das Richtige, und nicht von den Medien!" Leider war diese Runde vorbei, da hätte ich gerne noch mehr gewusst. Alles in allem: Ein interessanter, herrlicher Tag, angefüllt von Musik und Tänzen!

    Sybille Gath

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    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Montag, 30.JULI 2001

    Eine Besenfrau und fliegende Röcke

    Das Publikum war begeistert und das Wetter spielte mit: An einem warmen Sommerabend wurde die Europäische Jugendwoche auf dem Marktplatz eröffnet - mit temperamentvollen Tänzen.

    WITZENHAUSEN     Einen bunten Reigen farbenprächtiger Trachten gab es auf der Eröffnungsveranstaltung der 45. Europäischen Jugendwoche auf dem Witzenhäuser Marktplatz zu erleben. 150 junge Menschen aus drei Nationen leben für eine Woche auf Burg Ludwigstein zusammen, um sich untereinander näher zu kommen. Hartmut Reiße, Vorsitzender im Arbeitskreis Europäische Jugendwoche, begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf dem Marktplatz, die sich diesen Augenschmaus nicht entgehen lassen wollten.

    Besonders freute sich Reiße darüber, dass auch eine Folkloregruppe aus dem mazedonischen Ohrid trotz Bürgerkriegsunruhen den Weg in den Werra-Meißner-Kreis gefunden hat. Stadtrat Jürgen Vogelei fragte in seinem Grußwort: Was kann Jugend mehr verbinden als Musik und Tanz? Ein herzliches Willkommen in der schönen Kirschenstadt wünschte Kirschenprinzessin Yvonne.

    Mit einer herzhaften Polka zu malerischer Ziehharmonikamusik machte die Folkloregruppe "Le Quadrille Occitan" aus dem französischen L'Union nahe Toulouse den Auftakt. Viel geboten wurde von den jungen Franzosen für Auge und Ohr mit dem schönen Erntetanz und ei-nem Tänzchen von Schäfer und Schäferin.

    "Die Ludwigsteiner" (Bild rechts), eine Folkloregruppe vom Arbeitskreis Europäische Jugendwochen, brachten eine ausdrucksvolle getanzte Geschichte auf die Bühne. Die Premiere zu "Ein Sonntagvormittag in der Stadt" entzückte durch Ideenreichtum, Humor und Lebendigkeit: Ein Spaziergang über die Avenue, ein Lächeln, heimlicher Flirt, ein Tänzchen wird gewagt, fliegende Röcke, stampfende Schritte im flinken Rhythmus, die Freude am Tanzen und Spielen war nicht zu übersehen. Dazu kamen clowneske Einlagen der Straßenkehrerin, die sich als Heiratsvermittlerin versuchte. Schließlich fegte die Straßenkehrerin das verliebte Brautpaar mit ihrem großen Besen von der Bühne.

    Mit temperamentvollen Liedern und Tänzen aus ihrer Heimat entzückte anschließend das Folklore-Ensemble Koscierzyna (Bild links) aus Polen. Hier zeigten schon sehr junge Tänzer, wie gut sie die schwierigen Tanzschritte und Reigen beherrschten.

    Zu einem weiteren Höhepunkt des Abends wurde das profihaft anmutende Tanz-Ensemble aus Mazedonien. Abenddämmerung, eine erfrischende Brise wehte über den Witzenhäuser Marktplatz und gab schon den Anschein von mediterraner Atmosphäre, als die jungen Mazedonier in wunderschönen Kostümen Lebensfreude und Flair des Balkans auf die Bühne brachten. Begeisterter Applaus, Pfiffe und Zugaberufe des Publikums bewiesen, dass sich die Freude auf Alt und Jung übertrug. Die Zugabe wurde mit einem weiteren Tanzwirbel freudig gewährt. (zmk)



    45. EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Dienstag, 31.JULI 2001

    Auch die Tänzerinnen und Tänzer der "Quadrille Occitan" aus der Nähe von Toulouse erfreuten auf der Waldbühne von Trubenhausen das Publikum mit schwungvollen Tänzen in bunten Trachten.     (Foto: Koch)

    Röcke flogen und Westen flatterten

    Ausgesprochen gelungen war die Veranstaltung auf der Waldbühne Trubenhausens - internationale Folklore wurde geboten.

    TRUBENHAUSEN     Die Zuschauer nutzten am Sonntagabend jede Sitz- und Stehmöglichkeit, die die Trubenhäuser Waldbühne hergab. Auf der Bühne - vor malerischer Landschaftskulisse - präsentierten sich die Folkloregruppen der 45. Europäischen Jugendwoche, die bis zum 4. August auf der Burg Ludwigstein stattfindet.

    Ein Gastspiel gaben die Gruppen aus Frankreich, Mazedonien, Polen und natürlich Deutschland in diesem Jahr wieder auf der Waldbühne. Sehr zur Freude von Heinrich Schulte, Geschäftsführer der Kulturgemeinschaft Großalmerode: "Es ist sehr gut besucht, die Atmosphäre ist wunderschön, es stimmt einfach alles."

    Den Auftakt der farbenprächtigen Darbietungen machte die "Ludwigsteiner Folkloregruppe" samt Kinderchor "Ludwigsteinchen". Erfrischend und fröhlich die Schau. Verschiedene Kinderspiele wurden tänzerisch dargeboten, Kästchenhüpfen ebenso wie Seilspringen. Und natürlich durfte ein amüsanter Zwist zwischen Buben und Mädels nicht fehlen - dazu gab es Kinderlieder. Viel Applaus ernteten sie für ihren mitreißend temperamentvollen Auftritt.

    Im Anschluss gingen die Tänzerinnen und Tänzer der "Le Quadrille Occitan" aus der Nähe von Toulouse auf die Bühne. Schwungvoll ihr Auftritt: Dynamische Tänze in bunten Trachten.

    Noch mehr Farbe brachten das Folklore-Ensemble "Koscierzyna" aus Polen und "Otex" aus Mazedonien in Form ihrer Kostüme auf die Bühne: Bunte Leinenkleider und -westen, dazu edler Kopfschmuck. Die per Bus angereisten jungen Leute brachten zudem jede Menge "Dampf " ins Bühnenspiel und setzten das I-Tüpfelchen in Sachen Temperament. So kämpften unter anderem die Männer um den Tanz mit den auf der Bühne wartenden Frauen. Temporeiche Reigen, die einst den beschwerlichen Weg zum Markt erleichterten, ließen so manchen Rock fliegen und Westen im Wind flattern.

    Der lockerbunte Folkloreabend am lauen Sommerabend bereitete den Akteuren und den rund 200 Zuschauern sichtlich Spaß.   (zod)


    9. Dezember 2001
    Krippen in allen Variationen beim "Advent auf der Burg"
    BURG LUDWIGSTEIN.   Rund 50 Krippen aus der Region und fernen Ländern - darunter auch eine mit lebenden Darstellern und einem echten Esel - sind an diesem Wochenende auf Burg Ludwigstein zu sehen. Beim traditionellen "Advent auf der Burg" zeigen außerdem rund 30 Kunsthandwerker in den geschmückten Räumen der Burg ihre Produkte und lassen sich beim Arbeiten über die Schulter sehen. Neben Live-Musik, Tombola und weihnachtlichen Köstlichkeiten gibt es auch Bastelangebote und Überraschungen für Kinder. Bereits gestern herrschte auf der Burg Andrang. Heute ist der Adventsmarkt von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt und Erlös dienen zur Finanzierung der Europäischen Jugendwoche, die im Sommer auf der Burg stattfindet.
    TEXT/FOTO: KREUTZFELDT

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    ADVENT AUF DER BURG   10. Dezember 2001
    Süßbier für die Hausgeister

    Advent auf Burg Ludwigstein: 100 freiwillige Helfer haben auf der Burg zwei Tage lang für weihnachtliches Flair gesorgt. Im Mittelpunkt standen Krippen und Kunsthandwerk.

    BURG LUDWIGSTEIN   Maronen und Glühwein im weihnachtlich geschmückten Burghof, Krippen und Kunsthandwerk in historischen Räumen, Musik und Gebäck mit Blick über die Werra: Kaum ein anderer Ort der Region bietet sich wohl für einen so stimmungsvollen Adventsmarkt an wie die Burg Ludwigstein. Und auch in diesem Jahr haben rund 100 Helfer vom Arbeitskreis Europäische Jugendwochen vollen Einsatz gezeigt, um zum 17. Mal den "Advent auf der Burg" zu veranstalten.
    Im Mittelpunkt stand auch diesmal die große Krippenausstellung. Rund 50 Figurensammlungen aus aller Welt hatten die Veranstalter aufgebaut, darunter Leihgaben aus der Region, aber auch Präsentationen aus anderen Ländern.
    So hatte Susanne Simonsen aus Fünen dänische "Nisser" mitgebracht. Die kleinen Hausgeister sind eigentlich heidnischen Ursprungs: Wird der "Nisse" gut behandelt - er mag Milchreis und Süßbier -, so sorgt er für Glück und Wohlergehen, anderenfalls bereitet er Ärger. Später sind die "Nisser" zu Helfern des Weihnachtsmanns geworden. Und weil es im protestantischen Dänemark keine klassischen Krippen mit Heiligen gibt, dienen mit Nissern dekorierte Winterlandschaften vielerorts als Ersatz dafür.

    "Nisser" heißen die kleinen Geister, die in Dänemark den Weihnachtsmann unterstützen. Eine winterliche "Nisser-Landschaft" haben Susanne Simonsen aus Fünen und ihr Sohn Lars-Bo auf der Burg aufgebaut. (Fotos: Kreutzfeldt)

    Viele Stunden arbeitet Günter Löbert vom Schnitzverein Neuelstnitz im Erzgebirge an seinen Kunstwerken aus Holz.
    Schnitzen und Klöppeln

    Auch unter den 30 Kunsthandwerkern, die ihre Werke anboten und die Herstellung demonstrierten, fanden sich Gäste von nah und fern. Neben Hobbykünstlern aus Hessen und Niedersachsen waren Klöpplerinnen, Schnitzer und Säger aus dem Erzgebirge gekommen und führten ihre kunstvollen Tätigkeiten vor. Auch Belgier, Holländer und Dänen waren dabei.

    Begegnung der Kulturen

    "Das Ziel unseres Vereins ist die Begegnung der europäischen Kulturen, und das kommt auch beim Adventsmarkt zum Ausdruck", erläuterte Organisator Michael Lenz. Die Einnahmen vom "Advent auf der Burg" dienen ebenso wie die des Ostermarktes zur Finanzierung der Europäischen Jugendwoche, die jeden Sommer auf Burg Ludwigstein stattfindet und seit einigen Jahren nicht mehr mit öffentlichen Mitteln unterstützt wird. Grenzüberschreitendes Tanzen, Singen und Musizieren steht dabei im Mittelpunkt -ebenso wie beim Adventsmarkt, wo ein Orchester des Arbeitskreises internationale Weibnachtsmusik präsentierte.
    (klx)

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    OSTERMARKT   25. Februar 2002
    Von Heuhasen und Emu-Eiern

    Mehr als 3000 Besucherinnen und Besucher kamen in das Bürgerhaus. Das stand ganz im Zeichen des Osterfestes und der Symbole: Kunsthandwerker boten alles - vom Hasen bis zum bemalten Ei.

    WITZENHAUSEN   Ein Strauß kunterbunter Ostereier lockte bereits am Eingang mehrere tausend Gäste ins Bürgerhaus zum Ostereiermarkt unter dem Motto: "Folklore verbindet".. Durch den heftigen Schneesturm am Samstagnachmittag gab es zwar einen Besuchereinbruch, bedauerte Mitinitiator Michael Lenz, doch war er am Sonntag mit mehr als 2000 strömenden Osterfans voll zufrieden.

    Kuschelig: Lieselotte Koch aus Walburg ist zum Ostermarkt gekommen, um Freundschaft mit dem Osterhasen zu schließen - auch wenn der aus Heu ist - gefertigt von Birgit Müller. FOTO: KLOIBER
    Bereits zum 20. Mal organisierte der Arbeitskreis Europäische Jugendwochen den Markt für Volkskunst und Brauchtum, der jeweils fünf Wochen vor Ostern stattfindet. Mit Eintritts- und Standgebühren finanziert das 30-köpfige Team um Michael Lenz das Folkorefest Europäische Jugendwochen auf Burg Ludwigstein. Sechs Monate Vorbereitungszeit und viele tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit sind nötig, um den Ostermarkt auf die Beine zu stellen.

    Den Besuchern wurde wieder Vielseitiges in Kunst und Kunsthandwerk geboten. An 43 malerischen Ständen konnte man geschmackvoll gestaltete Ostereier bewundern: winzige Wachteleier, Hühner- und Gänseeier bis zu mächtigen Straußeneier.

    Etwas Besonderes gab es am Stand von Ingried Lühnen aus Schleswig-Holstein zu entdecken: bemalte grüne Eier des -australischen Emu, die allerdings aus einer kanadischen Zuchtfarm stammen. Besucherin Astrid Redl aus Ermschwerd wusste die Antwort, warum der Ostermarkt bereits im Februar stattfindet: "Ostern liegt in diesem Jahr sehr früh", so die kunsthandwerklich interessierte Besucherin.

    Ebenfalls unzählige Unikate entdeckten Gäste bei liebevoll gestalteten handwerklichen Arbeiten aus Seide, Textilien, Holz, Wachs, Keramik, Heu und Trockenblumen. Zu den bunten Kissen mit Dinkel-oder Dinkelspelzfüllung gab es gleich noch eine ausführliche Gebrauchsanweisung.

    "Hier kann man sich mit österlichen Accessoirs für die Wohnung eindecken und geschmackvolle Geschenke kaufen", lobte Michael Lenz die Vielfalt des Angebotes. Große und kleine Kinder zauberten eigene Kunstwerke in der Ostereiermalstube. Eine mit Selbstgestaltetem bestückte Tombola vom Arbeitskreis Europäische Jugendwochen rundete das Programm fein ab.

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    Bürgerhaus in österlichem Glanz   18.03.2003
    MarktSpiegel
    Werra-Meißner-Kreis
    Ostermarkt 2003
    Bürgerhaus in österlichem Glanz

    Witzenhausen (tom). Ostermärkte haben in Hessen als Eiermärkte eine lange, volkstümliche Tradition. Sie zeigen seit Jahrhunderten die künstlerische Pracht und Vielfalt, welche das ewig junge Thema des Frühlings und der Auferstehung in sich widerspiegeln.

    Der "Arbeitskreis Europäische Jugendwochen" veranstaltete am vergangenen Wochenende im Bürgerhaus zum 21. Mal den alljährlichen und weithin bekannten Ostermarkt. Ausgesuchte Künstler und Aussteller präsentierten an zwei Tagen den sehr zahlreich erschienenen Besuchern eine ungewöhnliche Vielfalt an Volkskunst und Brauchtum, in deren Mittelpunkt das Ei als Symbol und Kunstmotiv stand. Mehrere Eiermaler mit ganz unterschiedlichen Stil und Maltechniken vollführten ihr Kunstwerk vor den faszinierten Augen der Zuschauer und zeigten das enorme kreative Potenzial dieses Sinnbildes, das als Quelle der Inspiration höchst eigenwillige Wege zu gehen vermag. So gehörten zu den Höhepunkten der Ausstellung die Werke der Kalligraphiekünstlerin Roma Fromme-Monsess, die auf Straußeneiern alte Weltkarten zeichnet und mit Schönschrift verziert. Sie ist für ihre beeindruckende Fingerfertigkeit und ihren Ideenreichtum mit dem internationalen Kalligraphiepreis ausgezeichnet worden.

    Neben der traditionellen Eiermalerei zeigten auch viele Holz und Schnitzkünstler Textilgestalter, Keramik , Wachs , Tiffany-Glaskünstler und Floristen ihre Werke und verzauberten mit wunderschönen Kreationen und österlichen Dekorationsmöglichkeiten die Herzen der staunenden Betrachter.

    Mit dem Erlös aus den Einnahmen des Ostermarktes sollen die Internationalen Jugendwochen auf Burg Ludwigstein finanziert werden.


    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Montag, 21.7.2003


    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Montag, 28.7.2003


    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Dienstag, 29.7.2003


    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Dienstag, 29.7.2003
               





    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   Montag, 28.7.2003




    EUROPÄISCHE JUGENDWOCHE   3/2003




    Bürgerhaus in österlichem Glanz   18.03.2003
    MarktSpiegel
    Werra-Meißner-Kreis
    Ostermarkt 2003
    Bürgerhaus in österlichem Glanz

    Witzenhausen (tom). Ostermärkte haben in Hessen als Eiermärkte eine lange, volkstümliche Tradition. Sie zeigen seit Jahrhunderten die künstlerische Pracht und Vielfalt, welche das ewig junge Thema des Frühlings und der Auferstehung in sich widerspiegeln.

    Der "Arbeitskreis Europäische Jugendwochen" veranstaltete am vergangenen Wochenende im Bürgerhaus zum 21. Mal den alljährlichen und weithin bekannten Ostermarkt. Ausgesuchte Künstler und Aussteller präsentierten an zwei Tagen den sehr zahlreich erschienenen Besuchern eine ungewöhnliche Vielfalt an Volkskunst und Brauchtum, in deren Mittelpunkt das Ei als Symbol und Kunstmotiv stand. Mehrere Eiermaler mit ganz unterschiedlichen Stil und Maltechniken vollführten ihr Kunstwerk vor den faszinierten Augen der Zuschauer und zeigten das enorme kreative Potenzial dieses Sinnbildes, das als Quelle der Inspiration höchst eigenwillige Wege zu gehen vermag. So gehörten zu den Höhepunkten der Ausstellung die Werke der Kalligraphiekünstlerin Roma Fromme-Monsess, die auf Straußeneiern alte Weltkarten zeichnet und mit Schönschrift verziert. Sie ist für ihre beeindruckende Fingerfertigkeit und ihren Ideenreichtum mit dem internationalen Kalligraphiepreis ausgezeichnet worden.

    Neben der traditionellen Eiermalerei zeigten auch viele Holz und Schnitzkünstler Textilgestalter, Keramik , Wachs , Tiffany-Glaskünstler und Floristen ihre Werke und verzauberten mit wunderschönen Kreationen und österlichen Dekorationsmöglichkeiten die Herzen der staunenden Betrachter.

    Mit dem Erlös aus den Einnahmen des Ostermarktes sollen die Internationalen Jugendwochen auf Burg Ludwigstein finanziert werden.